Ernste Bedenken gegen die geplante Änderung des Bebauungsplanes für das Gelände östlich der Fjordallee

Der dänische Schulverein (Dansk Skoleforening for Sydslesvig e.V.) beklagt fehlende Transparenz im Planungsverlauf und befürchtet einen massiven Nutzungskonflikt zwischen dem Schulbetrieb der A. P. Møller Skolen und einer Realisierung des Planentwurfs für das Gelände östlich der Fjordallee in Schleswig.

Pressemeddelelse

»Die A. P. Møller Skolen nimmt nicht nur eine zentrale Stellung im Schulwesen der dänischen Minderheit ein, sie ist auch als regionale Kultur- und Versammlungsstätte von großer Bedeutung. Die zahlreichen Veranstaltungen an der Schule werden von sowohl Minderheit und Mehrheitsbevölkerung besucht«, erklärt der Vorsitzende des dänischen Schulvereins, Udo Jessen. An der Schule finden zahlreiche Sportveranstaltungen statt und die Veranstaltungsräume der Schule werden regelmäßig für Konzerte des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters und im Rahmen des Schleswig-Holsteinischen Musikfestivals genutzt. Die A. P. Møller Skolen ist schon bei der Planung als außerschulische Versammlungsstätte angelegt worden.
Der dänische Schulverein hat bereits im Jahre 2008 und danach zuletzt bei der öffentlichen Auslegung 2014 Bedenken zum Bebauungsplan geltend gemacht. Diese sind im vergangenen Jahr durch eine schalltechnische Prognose bestätigt worden. Die abends teilweise über 22 Uhr hinausgehenden Veranstaltungen an der Schule führen zu einer Überschreitung des für Wohngebiete geltenden Nachtrichtwertes,  auch ist die ganztägige Nutzung der Skateanlage auf dem Schulgelände nicht mit einem angrenzenden Wohngebiet zu vereinbaren. Die geplante Ausgrabung des Binnenhafens stellt zudem eine mögliche Gefährdung der Fundamente des Schulgebäudes dar, diesbezügliche Bedenken konnten bisher nicht seitens der Stadt ausgeräumt werden.
»Wir haben uns durchgehend um einen konstruktiven Dialog mit der Stadt bemüht, sind aber nicht an der Planung beteiligt worden. Unsere Bedenken sind aber nicht wirklich ernst genommen und an die Politik weitergeleitet worden«, erläutert Udo Jessen die Situation. »Wir betrachten die Lage als sehr ernst, sind aber zuversichtlich, dass eine gütliche Lösung unter der Berücksichtigung aller Interessen gefunden werden kann.«

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